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Finanzierung von Weiterbildung

Weiterbildung finanzieren - Unterstützung des Arbeitgebers, der Arbeitsagenturen sowie Einsparungen bei der Steuererklärung

Weiterbildungskosten absetzen

Weiterbildungskosten können als Sonderausgaben, Werbungs- oder Betriebskosten geltend gemacht werden. Ausgaben für Entgelte, Reisen, Unterkunft und Lern-Material gelten als Werbungskosten.

für Arbeitnehmer
Der Bundesfinanzhof hat im Jahr 2002 ein Grundsatzurteil gesprochen. Danach sind Aufwendungen von Angestellten für Fort- und Weiterbildungen in voller Höhe als Werbungskosten absetzbar, wenn geltend gemacht wird, dass eine Maßnahme beruflich veranlasst ist.

für Selbstständige
Selbstständige können die Kosten als Betriebsausgaben in der Steuererklärung angeben. Hieraus resultieren im Einzelfall erhebliche Steuereinsparungen.Weitere Informationen hierzu erteilt das für Sie zuständige Finanzamt.

für Arbeitgeber
Übernimmt der Arbeitgeber die Studiengebühren und Entgelte, kann er diese als Betriebsausgaben geltend machen, sofern die Aufwendungen betrieblich veranlasst sind.

Bildungsurlaub / Bildungszeit

In fast allen Bundesländern gibt es Regelungen zum Bildungsurlaub für Arbeitnehmer/innen und Beamte. In Baden-Württemberg kann Bildungszeit ab dem 1. Juli 2015 genommen werden.

Wofür kann Bildungszeit genommen werden?

Die bezahlte Bildungsfreistellung kann genutzt werden für:
  • die berufliche Weiterbildung,
  • die politische Weiterbildung sowie für 
  • die Qualifizierung zur Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten.

 

Umfang/Beantragung:
Für Beschäftigte beträgt der Freistellungsanspruch fünf Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres. Wird regelmäßig an weniger als fünf Tagen gearbeitet, verringert sich der Anspruch entsprechend.

Für Auszubildende und für Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg beträgt der Anspruch fünf Arbeitstage für die gesamte Ausbildungs- bzw. Studienzeit.

Schriftliche Beantragung beim Arbeitgeber mit Angaben zum Inhalt bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Maßname.

Während eine Bildungszeitmaßnahme in Anspruch genommen wird, zahlt der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt fort. Die Kosten der Bildungsmaßnahme (Kursgebühr) und ggf. die Anreise tragen regelmäßig die Beschäftigten selbst.

Berechtigte:
Der Anspruch auf Bildungszeit besteht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Auszubildende sowie für Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, deren Beschäftigungs- bzw. Ausbildungsverhältnis seit mindestens zwölf Monaten besteht. Für Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter gilt das BzG BW entsprechend.

Anerkennung von Bildungsveranstaltungen:
Bildungsmaßnahmen im Sinne des BzG BW dürfen nur von anerkannten Bildungseinrichtungen durchgeführt werden. Anträge auf Anerkennung können Bildungseinrichtungen beim Regierungspräsidium Karlsruhe stellen. Das Antragsformular sowie ein Merkblatt finden Sie unter Weitere Informationen.

Eine Anerkennung als Bildungseinrichtung setzt voraus, dass diese

  1. seit mindestens zwei Jahren am Markt besteht,
  2. Lehrveranstaltungen systematisch plant, organisiert und durchführt, 
  3. ein Gütesiegel zum Nachweis der Qualität der Bildungsarbeit vorlegt, das vom Finanz- und Wirtschaftsministerium anerkannt und veröffentlicht ist, und 
  4. Bildungsmaßnahmen im Sinne des BzG BW plant.


Rechtsgrundlagen für Baden-Württemberg:
Bildungszeit-Gesetz
Baden-Württemberg (BzG BW), Fassung vom 11. März 2015 

Informationen rund um das Bildungszeitgesetz:

 

Weitere Fördermöglichkeiten / Studienfinanzierung und Stipendien

Bildungsprämie

hier zum Vorabcheck Bildungsprämie

Mit der Bildungsprämie wird die berufliche Weiterbildung von Seiten des Staates, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Sie setzt gezielt finanzielle Anreize, um die Weiterbildung auch für einkommensschwächere Personen bezahlbar zu machen. Bedingung für den Erhalt eines Prämiengutscheins ist, dass man mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig ist und eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet. Maßgeblich für die Bildungsprämie ist ein zu versteuerndes Einkommen laut Einkommensteuerbescheid von maximal 20.000 Euro bei Alleinstehenden bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten unter Berücksichtigung der Kinderfreibeträge, so wie sie im Einkommensteuerbescheid oder in einem vergleichbaren  Nachweis belegt werden können. Mindestalter für eine Förderung beträgt 25 Jahre. Mit der Auflage des ESF dürfen ab 13. März 2014 nur noch Maßnahmen, die 1000 Euro nicht überschreiten gefördert werden, sofern diese Förderprogramme sich von Bund und Ländern nicht überschneiden.

Die Förderkriterien werden bei einem Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle vor Ort individuell geprüft. Eine weitere formale Voraussetzung für eine Förderung ist daher der Besuch einer solchen Beratungsstelle, die es bundesweit gibt. Über die Website oder über die kostenlose Hotline 0800-2623 000 kann jeder erfahren, wo sich die nächste Beratungsstelle befindet. 

Die Bildungsprämie fördert grundsätzlich Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind und wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln bzw. Kompetenzen erweitern. Dies reicht vom Lehrgang für ein PC-Programm über Kompakt-Sprachkurse bis hin zu fachspezifischen Fortbildungen, wie etwa einem Grundlagenkurs für Existenzgründer.

Weitere Informationen dazu unter: www.bildungspraemie.info

Nicht gefördert werden:

  • Personen, die ALG I oder ALG II erhalten;

  • Personen, die Meister-BAföG nach dem AFBG erhalten;

  • Personen ohne Arbeitserlaubnis für Deutschland;

  • Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildene, Studierende, Rentner/innen und Pensionäre;

  • Personen, die weniger als 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind.


Stiftungen / Stipendien

In bestimmten Fällen beteiligen sich manche Stiftungen an den Kosten einer beruflichen Qualifizierungsmaßnahme. In Deutschland existiert eine Fülle von Stiftungen - daher ist es nicht möglich, gezielte Auskünfte über die Fördermöglichkeiten bestimmter Institutionen zu geben. Eine Übersicht finden Sie bei der Stiftungs-Datenbank des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen oder der Datenbank des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.stipendienlotse.de/suche_stipendien.php.

Die Verlagsgesellschaft mbH Vergleich.org hat eine Übersicht - allerdings über alle Stipendienarten (nicht nur für Weiterbildun) zusammengestellt, die Sie hier als PDF herunterladen können.

Überblick Stipendien von vergleich.org

 
QUERDENKER-Stipendien

www.querdenker-stipendium.com

Für Bestleistungen gibt es einige Stipendien. Querdenker haben nicht immer die besten Noten und fallen so durch das Raster. Daher möchten wir gerade diese unterstützen. Als erste Stipendien der QUERDENKER-Stipendien werden für Schüler, Studenten, Auszubildende & Erwachsene 7 Teilstipendien im Gesamtwert von 7.000 € vergeben. 

Festo Bildungsfonds für Technische und Ingenieursberufe

Informationsblatt

Das Finanzierungs-Angebot des Festo-Bildungsfonds richtet sich an technisch und ingenieurwissenschaftliche Studierende, Doktoranden, Post-doc-Forscher und Interessierte, die eine berufsbegleitende, hochschulbasierte Qualifizierung (z.B. Master-Abschluss oder MBA) in diesem Bereich anstreben.
Link

Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung - Gemeinnützige Gesellschaft mbH (SBB)

SBB betreut im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Stipendienprogramme. Das Aufstiegsstipendium, die Studienförderung für Berufserfahrene, hat die SBB seit dem Start im Sommer 2008 zügig auf- und ausgebaut. Jährlich werden bis zu 1.000 Stipendien vergeben.

Das sogenannte Aufstiegsstipendium beruflich qualifizierte Personenbietet besonders begabten Erwachsenen die Möglichkeit zu einem Studium in Vollzeit oder berufsbegleitend. Förderberechtigt sind auch diejenigen, die vor, während oder nach ihrer Ausbildung die schulische Hochschulreife erlangt haben. Die Förderhöhe beträgt in der Regel 670 € monatlich, sofern sich die oder der Studierende im Vollzeitstudium befindet. Hinzu kommen 80 € Büchergeld. Auch eine Kinderbetreuungspauschale für Kinder unter 10 Jahren wird angeboten. Personen, die berufsbegleitend studieren, erhalten 2.000 € pro Jahr. Die Bewerbung erfolgt online innerhalb gesetzter Fristen. Nach einem Kompetenzcheck, der ebenfalls über OnlineFragebögen erfolgt, werden die besten Bewerber zu einem Auswahlgespräch eingeladen.

Nähere Informationen unter http://www.sbb-stipendien.de/

Stipendienberatung

http://www.iga.uni-freiburg.de/Finanzierungsmoeglichkeiten/Stipendien
http://www.stipendiumplus.de/

Suchdatenbanken

KfW Bildungskredit

Infos zum Bildungskredit: Tel. 0180 1 24 24 21 (KfW-Info-Center)

Der Bildungskredit ist für ein Vollzeit-Aufbaustudium geeignet, nicht aber für ein berufsbegleitendes Studium. Sollzinssatz ab 2,15 %, Altersgrenze 36 Jahre. Kreditanträge müssen vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Da die Hausbank für einen KfW-Kredit ganz oder teilweise haftet, ist die Vorbereitung vor einem Gespräch mit der Hausbank bezüglich der Sicherheiten wichtig. http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht/index.jsp

KfW Studienkredit

Der KfW Studienkredit fördert das Erststudium (keine Aufbau- und Zweitstudiengänge). https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Studieren-Qualifizieren/Finanzierungsangebote/KfW-Studienkredit-%28174%29/

Aktuelle Situation der Förderung von Wissenschaftlicher Weiterbildung


Insgesamt spielen Fördermöglichkeiten wie Stipendien bei der Finanzierung Wissenschaftlicher Weiterbildung bisher eine sehr geringe Rolle in Deutschland. Die private Finanzierung der Hochschulweiterbildung wird in erster Linie von den Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen. Während Arbeitgeber sich vor allem an den indirekten Kosten beteiligen (55 Prozent der Wissenschaftlichen Weiterbildung fand während der Arbeitzeit statt), werden die direkten Kosten überwiegend von den Arbeitnehmern übernommen. Bei der Gruppe der Hochschulabsolventen und -absolventinnen übernahm in 61 Prozent der Fälle der Arbeitgeber die Gebühren für die Weiterbildung.

Vgl. Schaeper u.a., International vergleichende Studie zur Teilnahme an Hochschulweiterbildung, 2006. S. 117. Quelle: Faulstich/Oswald,  Wissenschaftliche Weiterbildung, Arbeitspapier der Hans-Böckler-Stiftung, 2010

Artikel der Stiftung Wartentest vom 19. April 2013
zur Finanzierung von Weiterbildung durch den Bund, die Länder, durch Zuschüsse über das Finanzamt oder durch den Chef


 

Recherchen der FRAUW, Stand 2017. Die Universität Freiburg übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der oben genannten Informationen.

Kontakt

Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung (FRAUW)
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